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1833

Halte die Hoffnung fest

Emanuel Geibel

Wenn der Morgen, der heute tagt, Nichts als Trümmer dich schauen läßt, Unter Trümmern noch unverzagt Halt im Herzen die Hoffnung fest!

Mag dies irre Geschlecht mit Hohn Ihrer spotten, verzweifle nie, Und im Sterben an deinen Sohn Als dein Kleinod vererbe sie;

Daß er harre wie du getreu Und gerüstet zu frischer Tat, Wenn zu scheiden vom Korn die Spreu Einst der Tag der Erfüllung naht,

Jener Morgen von Gott gesandt, Der bei klingendem Schwerterstreich Im zerstückelten Vaterland Neu aufrichtet das deutsche Reich.

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Halte die Hoffnung fest · Emanuel Geibel · Poetry Cove