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1833

Elysium

Emanuel Geibel

Heitre Nächte, heitre Tage Feiert der Erwählten Schar In Elysiums duft'gem Hage, Wo Musik die Lüfte hauchen,

Und aus Wassern, spiegelklar, Goldne Blumen tauchen. O wie löst sich hier das Trauern! O wie stirbt in Lebensschauern

Süß dahin des Siechtums Leid! Ewig jugendliche Glieder Sind hinfort der Seele Kleid, Leicht wie Schwangefieder.

Wer vom Lethe getrunken, Ihm auf immer versunken Sind die Träume des Scheins; Doch zur Entfaltung genesen

Muß, was Blüte gewesen Seines sterblichen Seins. Selig so mit seligen Schatten Wallt er über Asphodelosmatten

Hin im Dämmer des Lorbeerhains.

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