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1833

An L.G.H.

Emanuel Geibel

Wo so leicht in sonnenklaren Tagen einst der Herbst uns floß, Hell dort wieder, wie vor Jahren, Blüht der Garten, glänzt das Schloß.

Wieder blauend mir zu Füßen Wallt im Grund der Strom entlang, Und vom Forst herüber grüßen Büchsenknall und Waldhornklang.

Doch wie mir ein reich Erinnern All die Lust erst voll beseelt, Fühl' ich tief zugleich im Innern, Fühl' ich schmerzlich, wer uns fehlt.

Ach, und wenn ich dann die Blicke Nach dem Landhaus dort am Hang, Nach den lichten Fenstern schicke, Schwillt das Herz mir wehmutbang;

Immer mein' ich, plötzlich wieder Müsse dort die Pforte gehn Und dein liebes Bild hernieder Vom Altan zum Strome sehn.

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