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1833

4.

Emanuel Geibel

Das ist der Fluch von diesen trüben Zeiten, Wo losgelassen die Parteien toben, Daß kaum der Starke, welcher blickt nach oben, Vermag in Reinheit mittendurch zu schreiten.

Nur einen Fußbreit mag er seitwärts gleiten, So hat sein ganzes Wesen sich verschoben, Nur einen Schritt, so lernt sein Mund zu loben, Was er noch jüngst bedacht war zu bestreiten.

Drum gib, o Herr, daß ich die Lebensamme, Die heil'ge Freiheit, nie mit jenem Weibe Im blut'gen, aufgeschürzten Kleid verdamme! Und ob die Wilde mich an meinem Leibe

Schmerzlich versehren mag mit Erz und Flamme: Gib, daß ich treu der Himmelstochter bleibe!

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