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1833

3.

Emanuel Geibel

Es schleicht um Busch und Halde Der Sonnenstrahl so matt, Im herbstlich stillen Walde Fällt langsam Blatt um Blatt.

Die Welt versinkt in Todesruh', Was ist's denn mehr? Auch du, auch du, Mein Herz, du findest balde Die rechte Lagerstatt.

Du brachst am Lebenssteige Die Früchte, die er bot, Der Jugend Rosenzweige, Der Minne Himmelsbrot.

Doch endlich wird des Windes Raub Die letzte Lieb, das letzte Laub - So neige dich, o neige Dich lächelnd in den Tod.

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