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1833

3.

Emanuel Geibel

Nun bin ich heim. O selig Ende Der langen, ruhelosen Pein! Jetzt schließt ihr wohl, ihr engen Wände, Den Glücklichsten der Menschen ein.

Wir haben unter Tränengüssen Die Seelen jubelnd ausgetauscht, Noch ist mein Sinn von ihren Küssen Als wie von edlem Wein berauscht.

Durch finstre Gassen schreitet stille Die Mitternacht, und alles ruht. Doch jauchzt mein Herz in seiner Fülle Und freut sich schlaflos seiner Glut,

So wie, wenn's dunkel ward im Tale Und dunkel ward am Firmament, Noch sattgetränkt vom roten Strahle Der Alpe Gipfel glorreich brennt.

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