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1833

27.

Emanuel Geibel

O laßt mir meine stille Weise, O reißt mich nicht hervor ans Licht! Mich dürstet nicht nach eurem Preise, Und eure Bahn ist meine nicht.

Dem Sänger sind genug der Schlingen Vom eignen heißen Blut gelegt; Es frommt das Maß in allen Dingen Und doppelt, wo man Geister wägt.

Ist dieser Brust ein Ton beschieden, Der stimmt in eures Herzens Schlag: Wohlan, so gönnt mir Rast und Frieden, Daß ich ihn voll verströmen mag!

Doch nicht, wo bei der Kerzen Funkeln Den Reigen wilde Laune führt, – Der Gott hat immer nur im Dunkeln Die Seele tönend mir berührt.

Er flieht die Stätten, wo die Menge Sich Götzen formt und dann zerbricht; Drum laßt mich wert sein seiner Strenge Und reißt mich nicht hervor ans Licht!

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