Skip to content
1833

21.

Emanuel Geibel

Wohl flog mit roten Wipfeln einst Mein Schiff in junger Zeit; Dann kamen Sturm und Wetter, Da trug ich schweres Leid.

Doch wie der frühe goldne Traum Zerging des Kummers Last; Nun schau' ich nach den Sternen Vom Steuer, ernst gefaßt.

Was immer kam, ich hab's erkannt, Am letzten war es gut; Das hat mein Herz gegürtet Mit einem festen Mut.

Fahr zu, mein Schiff, fahr fröhlich zu Durch Glanz und Nebelrauch! In deinen raschen Segeln Der Wind ist Gottes Hauch.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
21. · Emanuel Geibel · Poetry Cove