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1833

20.

Emanuel Geibel

Nun will der Ost sich lichten, Die Hähne krähn von fern, Und über schwarzen Fichten Erglänzt der Morgenstern.

Und wie das Haar mir streifen Die Lüfte kühl erwacht, Da mag ich's kaum begreifen, Daß ich geweint zu Nacht.

Zergangen ist mein Trauern; Ich fühl' es tief zur Frist, Wie du in diesen Schauern, O Herr, mir nahe bist.

Und deines Friedens selig, Mit ruhig-heiterm Blick In deine Hand befehl' ich Auch dieses Tags Geschick.

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