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1833

2.

Emanuel Geibel

Ach, in diesen blauen Tagen, Die so licht und sonnig fließen, Welch ein inniges Genießen, Welche stillverklärte Ruh'!

Heiter ist das Blut gezügelt, Leichter Schlaf und klarer Morgen Wissen nichts von bangen Sorgen, Und die Seele schweift beflügelt

Jeder lieben Stelle zu. Ach, in diesen blauen Tagen, Die wie Wellen so gelinde Mich ins Leben weiter tragen,

Muß ich hoffen, muß ich fragen, Ob ich nie dich wiederfinde, Liebling meiner Seele du!

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