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1833

2.

Emanuel Geibel

Jüngling mit dem goldnen Bogen, Schöner Gott der Poesie, Oftmals warst du mir gewogen, Doch so dankt' ich's dir noch nie.

Denn in nie gehofften Flammen Führtest du aus öder Nacht, Hoher, mich mit ihr zusammen, Die mich jung und selig macht.

Hat ein Mitleid ohnegleichen Dein olympisch Herz bewegt, Daß du plötzlich diesen reichen Schatz in meinen Arm gelegt?

Oder hast du nur in Eile, Eh die Senne dir entrauscht, Deinen Pfeil mit Eros' Pfeile, Ach, zu meinem Glück vertauscht?

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