Ach, wer hat es nicht erfahren,
Daß ein Blick, ein Ton, ein Duft,
Was vergessen war seit Jahren,
Plötzlich vor die Seele ruft!
Also kommt in dieser süßen
Frühlingszeit von Wald und Fluß
Solch Erinnern oft und Grüßen,
Daß ich tief erschrecken muß.
Weisen, die gelockt den Knaben,
Dämmern auf in meinem Ohr:
Dunkle Sehnsucht, längst begraben,
Zuckt wie Blitz in mir empor.
Und wenn hoch die Sterne scheinen,
Geht im Traum durch meinen Sinn
Winkend, mit verhaltnem Weinen,
Die verlorne Liebe hin.