Skip to content
1833

19.

Emanuel Geibel

So halt' ich endlich dich umfangen, In süßes Schweigen starb das Wort, Und meine trunknen Lippen hangen An deinen Lippen fort und fort.

Was nur das Glück vermag zu geben, In sel'ger Fülle ist es mein: Ich habe dich, geliebtes Leben, Was braucht es mehr als dich allein?

O, decke jetzt des Schicksals Wille Mit Nacht die Welt und ihre Zier, Und nur dein Auge schwebe stille, Ein blauer Himmel, über mir!

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
19. · Emanuel Geibel · Poetry Cove