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1833

14.

Emanuel Geibel

Aus zerrißnen Wolkenmassen Steigt ins Blau der goldne Mond Und beglänzt den Bergesgipfel, Wo die Burgruine thront.

Am bemoosten Turme steh' ich, Himmelswärts das Angesicht, Und ich horche, und ich lausche, Was der Mond herniederspricht.

Von viel tausend Mädchenaugen Ist's ein wunderbares Lied, Von viel tausend roten Küssen, Die er in den Talen sieht.

Und schon will er mir erzählen Von dem fernen blonden Kind - Ach, da kommen dunkle Wolken, Und das Lied verweht im Wind.

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14. · Emanuel Geibel · Poetry Cove