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1833

14.

Emanuel Geibel

Ach, und aufs neue Immer dies Sehnen? Dieses Verlangens Brennende Tränen?

Was dir im Lied doch Glückt zu gestalten, Lernst du's im Leben Nimmer zu halten?

Meinst du den Frieden Kaum dir gewonnen, Wieder im Wind schon Ist er zerronnen,

Tauchst in die Lüfte Klingend Gefieder, Aber die Erdkraft Zieht dich hernieder.

Zauber der Sinne Hält dich umwoben, Himmlisches Heimweh Treibt dich nach oben;

Streben und Sinken Und wieder Streben, Seele des Dichters, Ist das dein Leben?

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