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1833

11.

Emanuel Geibel

Wecke, wecke die Sehnsucht nicht! Laß mich meiden dein Angesicht, Meine Seele zu wahren! Nicht ertrüg' ich der Stimme Laut,

Die dein Heimlichstes mir vertraut, Ach, vor Jahren, vor Jahren. Was dein bebender Mund gestand, Als ich glühend am Waldesrand

Dir zu Füßen gesessen, Was beim Scheiden im Burggemach Mir dein strömendes Auge sprach, Nimmer kann ich's vergessen.

Ach, drum rufe mich nicht zurück! Unser goldenes Jugendglück Ging auf immer in Scherben. Laß mich fliehn in die Fremde weit!

Denn die Geister der alten Zeit Müßten uns beide verderben.

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