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1833

11.

Emanuel Geibel

Sanft verglimmt des Tages Helle, Und, vom letzten Strahl geküßt, Liegt die glatte Meereswelle Wie geschmolzner Amethyst.

Kaum ein Lüftchen rührt die Schwingen, Schweigen rings und Abendglut! Nur der Fischer leises Singen Schwebt verhallend auf der Flut.

Jetzt erstirbt's; ihr Nachen gleitet Ohne Laut dem Hafen zu, Und um meine Seele breitet Sich dein Zauber, Meeresruh'.

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