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1894

Wurzels

Theodor Fontane

„Wurzel, wir wollen nun an die See, Heute (als letztes noch) koch' ich Gelee, Friederike bleibt und sorgt für Torf, – Ich denke: wir gehen nach Heringsdorf.“

„Wurzel, mit Hermann wird es nun Zeit, Alles hier draußen ist freilich so weit, 's Gymnasium auch (und täglich zweimal), Aber mit Pferdebahn ist es egal,

Ich denke mir also: Joachimstal.“ „Wurzel, der Winter ist nun bald da, Mir graut schon vor dem Gesellschaftstrara, Aber was hilft es (sie reden schon),

Also Scherzers, Kopisch, Liliencron Und vielleicht die Familie Levysohn ...“ „Wurzel, du bleibst doch wie du bist, Ein Igel an dir verloren ist,

In der Tanzstund', als Bräutigam und nun ehlich Immer gleich aufbäumsch und unausstehlich; Mag man sich noch so den Kopf zerbrechen, Du widersprichst, um zu widersprechen,

'ne Scheidung gibt es schließlich doch!“ „Ich denke mir, du besinnst dich noch.“

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