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1819–1898

Um Dich .

Theodor Fontane

Ich las: „glückselig sind die Reinen, Ihr Sinn ist offen Gott zu schaun;“ — ErEs trieb in reuevollem Weinen Hinaus mich in die Frühlingsaun.

Wie schwach sind unsre besten Gaben: Die Liebe strauchelt und die Treu, Das Beste was wir Menschen haben, Ist unser Wolln und unsre Reu.

Ich rief zu Gott: „woll Du mich leiten, Die Gnade kennt ja kein Zuspät!“ Da sah ich Ihn vorüberschreiten, Wie Lenz, in stiller Majestät.

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