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1853

In der Krankheit

Theodor Fontane

Mein ganzes Zimmer riecht nach Wald, Das machen die kienenen Tische, Glaub mir, ich muß genesen bald In dieser Harzesfrische.

Du bist noch kaum bei uns daheim An unsres Kindes Bettchen, Und sieh, schon sitzt ein muntrer Reim Auf meinem Fensterbrettchen.

Er sitzt allda und schaut mich an Wie auf dem Felde die Lerchen Und singt: „Du hast ganz wohlgetan, Dich still hier einzupferchen.

Steh nur früh auf und schweif umher Und lache wie der Morgen, So wird dies grüne Waldesmeer Schon weiter für dich sorgen.

Und schiedst du doch zu dieser Frist, So tu es ohne Trauern, Das Leben, weil so schön es ist, Kann es nicht ewig dauern.“

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