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1849

5. Beutst du dem Geiste seine Nahrung

Theodor Fontane

Beutst du dem Geiste seine Nahrung, So laß nicht darben dein Gemüt, Des Lebens höchste Offenbarung Doch immer aus dem Herzen blüht.

Ein Gruß aus frischer Knabenkehle, Ja mehr noch, eines Kindes Lall'n, Kann leuchtender in deine Seele Wie Weisheit aller Weisen fall'n.

Erst unter Kuß und Spiel und Scherzen Erkennst du ganz, was Leben heißt; O lerne denken mit dem Herzen, Und lerne fühlen mit dem Geist.

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