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1860

5.

Theodor Fontane

An einem Montagmorgen war's, Kaum schlug die Glocke vier, Da zog er ein in unsre Stadt, Der junge Kavalier;

O Charlie ist mein Liebling, Mein Liebling, mein Liebling, O Charlie ist mein Liebling, Der junge Kavalier.

Und als er zog die Straß' hinauf Und nickte dort und hier, Da klang's aus allen Fenstern: „Heil Dir, junger Kavalier“;

O Charlie ist mein Liebling, Mein Liebling, mein Liebling, O Charlie ist mein Liebling, Der junge Kavalier.

Viel tausend Bursche bracht' er mit, Das halbe Hochland schier, Die folgten gern dem echten Herrn, Dem jungen Kavalier;

O Charlie ist mein Liebling, Mein Liebling, mein Liebling, O Charlie ist mein Liebling, Der junge Kavalier.

Sie ließen Weib und Kind zurück, Wohlan, so tun auch wir, Wir baun auf Gott und gutes Glück Und auf den Kavalier;

O Charlie ist mein Liebling, Mein Liebling, mein Liebling, O Charlie ist mein Liebling, Der junge Kavalier.

Wir ziehn entlang mit Pfeifenklang, Die Distel als Panier, Mit Kilt und Plaid und Schwertern blank, So siegt der Kavalier;

O Charlie ist mein Liebling, Mein Liebling, mein Liebling, O Charlie ist mein Liebling, Der junge Kavalier.

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