Skip to content
1819–1898

4.

Theodor Fontane

Ich würde mich in Mährchenträumen wiegen, Und lerchenfroh begrüßen jeden Morgen, Könnt’ ich den irdisch’sten der Erdensorgen Gebieten, sich zu Füßen mir zu schmiegen.

Mir ist als müßt’ ich durch die Lüfte fliegen, Als würde mir die Freude Flügel borgen, Vermöcht ich je, gleich jenem Sankt Georgen, Die Noth — den ew’gen Drachen zu besiegen.

Doch ob das Glück mir auch ein dürrer Bronnen, Und ob ich auch entbehren mag und leiden, Ich habe doch das beste Theil gewonnen. Und sollt’ ich, diese Stunde noch, entscheiden

Mich zwischen Dir und einer Welt voll Wonnen, Es bliebe doch beim Alten mit uns Beiden.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
4. · Theodor Fontane · Poetry Cove