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1858

2.

Theodor Fontane

Mit achtzehn Jahr und roten Wangen, Da sei's, da wandre nach Paris, Wenn noch kein tieferes Verlangen Sich dir ins Herze niederließ;

Wenn unser Bestes: Lieb' und Treue, Du nicht begehrst und nicht vermißt, Und all das wechselvolle Neue Noch deine höchste Gottheit ist.

Mir sind dahin die leichten Zeiten, Es läßt mich nüchtern, läßt mich kalt, Ich bin für diese Herrlichkeiten Vielleicht zu deutsch, gewiß – zu alt.

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