Der Herbst ist da; die Lust zu jagen
Lockt aus der Stadt nach Windsor-Schloß,
Und jetzt, vorbei an Heck und Hagen
Braust Jacob und sein Jägertroß.
Welch Leben das! die Rosse schäumen,
Die Meute klafft, die Pfeife gellt,
Der Wald erwacht aus seinen Träumen,
Und schauert, wenn ein Opfer fällt.
Schon dunkelt’s; doch das Blutvergeuden
Es dauert fort bis in die Nacht,
Bis Dürsten nach des Mahles Freuden,
Dem Durst nach Blut ein Ende macht.
Heim ruft das Horn; bald in den Räumen
Des Schlosses lärmt man beim Bankett,
Man zecht, und statt der Rosse Schäumen,
Schäumt Wein und Freude um die Wett:
Toaste schallen hunderttönig,
Der Wein verschwistert Alt und Jung,
Und lüstern bringt zuletzt der König
Den Damen seine Huldigung.
„die Schönen hoch!“ Der trunkne Alte
Er ruft’s, und blinzelt durch den Saal,
Sie aber, der sein Hoch erschallte,
Die Lady Essex fehlt beim Mahl.