Nun kann ich wieder wie die Lüfte schweifen,
Am Strom, im Wald auf’s Neue bei den alten
Geliebten Plätzen Rast und Andacht halten,
Und lächelnd nach der Abendröthe greifen.
Dem Markte fern, dem Feilschen und dem Keifen
Fühl ich der Seele Schwingen sich entfalten,
Mir kehrt die Kraft mein Denken zu gestalten,
Der Keim wird stark zur Frucht heranzureifen.
Bald werd ich neu zu Freud und Frohsinn taugen;
Schon lern ich aus des Frühlings heitren Klängen,
Wie süßen Nektar, Lust am Leben saugen;
Schon lächl’ ich wieder, statt den Kopf zu hängen,
Und zwischen mich und Deine lieben Augen,
Seh ich sich fürder keine Wolke drängen.