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1849

11. Du darfst mißmutig nicht verzagen

Theodor Fontane

Du darfst mißmutig nicht verzagen, In Liebe nicht noch im Gesang, Wenn mal ein allzu kühnes Wagen, Ein Wurf im Wettspiel dir mißlang.

Wes Fuß wär' niemals fehlgesprungen? Wer lief nicht irr' auf seinem Lauf? Blick hin auf das, was dir gelungen, Und richte so dich wieder auf.

Vorüber ziehn die trüben Wetter, Es lacht aufs neu der Sonne Glanz, Und ob verwehn die welken Blätter, Die frischen schlingen sich zum Kranz.

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