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1892

13. [Ganz still zuweilen, wie ein Traum]

Cäsar Flaischlen

Ganz still zuweilen, wie ein Traum, klingt in dir auf ein fernes Lied ... du weißt nicht, wie es plötzlich kam, du weißt nicht, was es von dir will ...

und wie ein Traum ganz leis und still verklingt es wieder, wie es kam ... Wie plötzlich mitten im Gewühl der Straße, mitten oft im Winter

ein Hauch von Rosen dich umweht, wie oder dann und wann ein Bild aus längstvergessenen Kindertagen mit fragenden Augen vor dir steht ...

Ganz still und leise, wie ein Traum ... du weißt nicht, wie es plötzlich kam, du weißt nicht, was es von dir will, und wie ein Traum ganz leis und still

verblaßt es wieder, wie es kam.

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