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Der Buchstabe Thi.

Šams o'd-din Moḥammad Ḥāfeẓ

Seitdem mit Flaum beschrieben sind Des Freundes schöne Wangen, Hält sein Gesicht den Himmelsmond Im Irrthum stets befangen;

Aus Lust nach seiner Lippe, der Das Lebenswasser weichet, Vergiess' ich einen Thränenquell, Der einem Euphrat gleichet.

Bald geb' ich Herz und Seele Preis, Wie Staub, dem Sinnentriebe, Und bald mit Wasser, wie der Krug, Lösch' ich den Brand der Liebe.

Nähm' mich der König gütig auf Als einen seiner Knechte; Ihn segnend gäb' ich schriftlich ihm Die vollsten Herrenrechte.

Beschämt fühlt sich der Lebensquell Wenn du, Hafis, gesungen: Nie ist aus Leidenschaft für Ihn Ein gleiches Lied erklungen.

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