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75.

Šams o'd-din Moḥammad Ḥāfeẓ

Seit der Gram um Ihn mein Herz bewohnet, Ist Sein Haar nicht schwärzer als mein Sinn; Seine Feuerlipp' ist Lebenswasser, Feuer sprüht sein Wasser auf mich hin.

Eifrig sucht der Huma meines Strebens Lebenslang schon jenes Hohen Spur; Seine Hochgestalt ist's, die ich liebe: Denn Verliebte suchen Hohes nur.

In dem Schatten Seiner Huld nur lebend. Ward ich dessen nun beraubt. Warum? Ambradüfte haucht der Morgen heute: Treibt mein Freund sich auf dem Feld herum?

Meines Augenmeeres Thränen fassen Eine Welt in Perlen hell und reich. Hoch, Zipresse, stieg der Ruf Hafisens, Der Beschreibung deines Wuchses gleich.

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75. · Šams o'd-din Moḥammad Ḥāfeẓ · Poetry Cove