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4.

Šams o'd-din Moḥammad Ḥāfeẓ

So oft ich auch den Ärzten Mein Leiden mitgetheilet, Die Fremdlinge, die armen, Hat Keiner noch geheilet.

Des Liebeskästchens Siegel Blieb nimmer unversehret: Nie werde Nebenbuhlern, O Herr, ein Wunsch gewähret!

Zur Rose die stets weilet In eines Dornes Krallen Sprich: „Mögest du erröthen Vor holden Nachtigallen!“

O Herr, lass mich nicht früher Erliegen dem Geschicke Als auf der Freunde Wange Der Freunde Auge blicke!

Woran ich heimlich leide Musst' ich dem Freund erzählen: Unmöglich ist's dem Arzte Sein Leiden zu verhehlen.

Soll länger noch, o Prasser, Am Tische, der mit Gaben Besetzt ist deiner Liebe, Ich keinen Antheil haben?

Es hielten nicht die Menschen Hafisen für bethöret, Hätt' er auf die Ermahnung Gebildeter gehöret.

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