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160.

Šams o'd-din Moḥammad Ḥāfeẓ

Könnte ich dereinst gelangen Zum Genusse deiner Liebe, Wüsst' ich nicht, was von den Sternen Mir zu fordern übrig bliebe?

Ist's zu wundern, wenn Verliebte Stets an deinem Thore lärmen? Wo man Zucker hingestreuet, Sieht man ja die Fliegen schwärmen.

Ist zum Morde des Verliebten Wohl ein scharfer Stahl vonnöthen? Schon ein einz'ger deiner Blicke Wird mich Halbentseelten tödten.

Athmete ich bei dem Freunde Einmal nur in beiden Welten, Würd' als höchster Zweck dies Athmen Mir in beiden Welten gelten.

Meines Glückes Hand erweiset Sich zu kurz für mein Verlangen; Nie wohl werde ich, o Zipresse, Bis zu dir hinauf gelangen!

Bleibt ein Rettungsweg für Jenen, Den du in die Fluth gestossen, Wenn der Strom der Liebesleiden Vor- und rückwärts ihn umflossen?

Ob Er auch schon tausend Male Mich geseh'n und gut mich kenne, Fragt Er doch, sieht Er mich wieder, Wie sich dieser Jemand nenne?

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