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16.

Šams o'd-din Moḥammad Ḥāfeẓ

Ihm vereint zu sein ist besser Als Unsterblichkeit erstreben; Herr der Welten, wolle immer Das was besser ist mir geben!

Zwar Er schlug mich mit dem Schwerte; Doch kein Mensch soll es erfahren; Besser ist's, des Freund's Geheimniss Nicht dem Feind zu offenbaren.

Sei, o Herz, in Seinem Gaue Stets ein Bettler und begehre! Denn es heisst ja: „Besser ist es Dass ein Glück beständig währe!“

Fruchtlos würdest du, o Frömmler, Mich im Paradies erwarten: Ist der Apfel dieses Kinnes Besser doch als jener Garten.

Mit der Knechtschaft Maal bezeichnet Hier an diesem Thore sterben, Ist – bei Seiner Seele! – besser Als das Reich der Welt erwerben.

Eine Rose die mit Füssen Mein Zipressenbaum getreten, Ist, zu Staub verrieben, besser Als das Blut von Ergwan-Beeten.

Wollt – ich bitt' um Gotteswillen – Freundlich meinen Arzt befragen! Wann denn endlich dieser Schwache Besser werde, mög' er sagen.

Wende dich nicht ab, o Jüngling, Räth dir eines Alten Zunge: Denn es ist der Rath des Alten Besser als das Glück, das junge.

Nachts einst sprach Er: „Hat doch sicher Nie ein Sterblicher geschauet Eine bess're Perl' als jene Die mir auf das Ohr gethauet.“

Worte aus dem Mund des Freundes Gleichen zwar den Edelsteinen: Aber was Hafis gesprochen Muss als besser noch erscheinen.

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