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14.

Šams o'd-din Moḥammad Ḥāfeẓ

Seit dein segenreicher Schatten Meinen Scheitel traf, Wurde das Geschick mein Diener Und das Glück mein Sclav'.

Jahre sind's dass aus dem Haupte Mir entwich das Glück: Doch die Wonne deiner Liebe Bracht' es mir zurück.

Nimmer hätte irgend Jemand Wachend mich erblickt, Hätte mich nur erst im Schlafe Dein Gebild entzückt.

Wenn im Gram um dich mein Leben Auch verfliesst; allein Glaubst du ohne dich verfliesse Mir ein Stündchen? Nein.

Mittel meinen Schmerz zu heilen Gab kein Arzt mir kund: Krank ist ohne Freund mein Inn'res, Und mit ihm gesund.

„Bringe dein Gepäck – so sprachst du – In mein Dorf nicht hin!“ Doch ich schwur's, an diesem Dorfe Nicht vorbei zu zieh'n.

Einem König und Ăssāfe Fröhnet Jeder gern: Ich Hafis, der nied're, diene Meinem Landesherrn.

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