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1880

Halt zu die Tür!

Gustav Falke

Ich sehne mich wohin, weit, weit, Wo frei der Weg und frei der Wind, Wo stille Wälder schattend stehn, Wo keine Augen fragend sehn:

Du wunderliches Menschenkind. Ich hungere nach Heimlichkeit. Zu viel hab ich der Welt vertraut. Was stieß ich auf des Herzens Tor?

Die blöde Menge steht davor, Hat in mein Heiligstes geschaut. O sei nicht allzugastbereit. Halt zu die Tür, halt zu die Tür!

Ein Winkel muß dein eigen sein, Wohin kein Fremder sich drängt ein, Und böt den Himmel er dafür.

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