Skip to content
1913

O göttliche Benommenheit

Gerrit Engelke

Verstreute Menschen gehen Im feuchten Regenwehen, Vorstadtgärten rauschen, Wolken sinken, bauschen

Sich. Ein Karren rollt am Zaune hin – Ich kann nicht anders: ich muß sehen, muß lauschen, Ich weiß nicht, wie ich bin In diesem Allen –

Mein Gott, du flutest mit dem Wehen in mein Ohr, Du lachst im Trällern der Kinder da am Gartentor – Du willst dies Leben: diese Bilder, dieses Rauschen In mich für meine Seele tauschen!

So ström' ich mit dem Orgeln dieser Landschaft hin – So kann ich nicht anders: ich muß mich berauschen, Daß ich nicht weiß, wie ich bin In diesem Allen.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
O göttliche Benommenheit · Gerrit Engelke · Poetry Cove