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1913

Auf der Straßenbahn

Gerrit Engelke

Wie der Wagen durch die Kurve biegt, Wie die blanke Schienenstrecke vor ihm liegt: Walzt er stärker, schneller. Die Motore unterm Boden rattern,

Von den Leitungsdrähten knattern Funken. Scharf vorüber an Laternen, Frauenmoden, Bild an Bild, Ladenschild, Pferdetritt, Menschenschritt –

Schütternd walzt und wiegt der Wagenboden, Meine Sinne walzen, wiegen mit!: Voller Strom! Voller Strom! Der ganze Wagen, mit den Menschen drinnen,

Saust und summt und singt mit meinen Sinnen. Das Wagensingen sausebraust, es schwillt! Plötzlich schrillt Die Klingel! –

Der Stromgesang ist aus – Ich steige aus – Weiter walzt der Wagen.

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