Skip to content
1848

Schwäbische Nachtigall

Ludwig Eichrodt

Eine Amsel im Gebüsch, Und ein Liebchen roth und frisch, Und ein blauer Himmel d'rüber, Ist mir auf der Welt nichts lieber.

Wunnigliche zarte Maid, In der holden Maienzeit, Küssen wollen wir und kosen, Unter Rosmarin und Rosen.

Willst du nimmer sein die Braut: Drunten steht ein Kirchlein traut. Dort ist Alles zahm und friedlich – Und ein Grab auch ist gemüthlich.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.