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1841

Ihr Anblick

Ludwig Eichrodt

Wenn so die süße dunkle Glut Von deinen Augen weht, O halt es, Mädchen, mir zu gut, Daß sie mir zündet tief ins Blut,

Und auch mein Herz in Flammen steht. Traun! deine Wangen blühn so hell, Und Schalkheit leuchtet draus, Sie kommt und schwindet wunderschnell,

Ein liebenswürdiger Launenquell Springt von den fröhlichen Wangen aus. Wenn um den Mund dein Lächeln schwebt, Das grüßt wie Morgenlicht!

Ich weiß nicht, werd ich neu belebt? Das Herz, das Herz – es klopft und bebt – Nein, länger widersteh ich nicht. Ich muß dir fliegen an die Brust,

Ich muß – es ist kein Scherz! O Süßigkeit, o stolze Lust, So eines theuren Mädchens Brust Zu drücken ans heiße Herz!

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