Skip to content
1841

Abendfriede

Ludwig Eichrodt

Schwebe, Mond, im tiefen Blau Ueber Berg und Höhn, Sprudle Wasser, blinke Thau! Nacht, wie bist du schön!

Spiegle See den reinen Strahl! Friedeathmend lind Durch das wiesenhelle Thal Walle, weicher Wind!

Wie durch einen Zauberschlag Bin ich umgestimmt Von Gedanken, die der Tag Bringt und wieder nimmt.

Daß es auch ein Sterben gibt, Fühl ich ohne Schmerz, Was ich liebe, was mich liebt, Geht mir still durchs Herz.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Abendfriede · Ludwig Eichrodt · Poetry Cove