Skip to content
1788–1857

Vi .

Joseph von Eichendorff

Durch Feld und Buchenhallen, Bald singend, bald fröhlich still, Recht lustig sey vor allen Wer's Reisen wählen will!

Wenn's kaum in Osten glühte, Die Welt noch still und weit: Da weht recht durch's Gemüthe Die schöne Blüthenzeit!

Die Lerch' als Morgenbote Sich in die Lüfte schwingt, Eine frische Reisenote Durch Wald und Herz erklingt.

O Lust, vom Berg zu schauen, Weit über Wald und Strom, Hoch über sich den blauen Tiefklaren Himmelsdom!

Vom Berge Vöglein fliegen Und Wolken so geschwind, Gedanken überfliegen Die Vögel und den Wind.

Die Wolken zieh'n hernieder, Das Vöglein senkt sich gleich, Gedanken gehn und Lieder Fort bis in's Himmelreich.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Vi . · Joseph von Eichendorff · Poetry Cove