Wie oft, wenn wir im Garten ruhig waren,
Sagte mein Bruder mir vor vielen Jahren:
„dem schönen Lenz gleicht recht die erste Liebe.
Wann draußen neu geschmückt die Frühlingsbühne,
Die Reiter blitzend unten zieh'n durch's Grüne,
In blauer Luft die Lerchen lustig schwirren,
Läßt sie sich weit in's Land hinaus verführen.
Fragt nicht wohin, und mag sich gern verirren,
Den Stimmen folgend, die sie wirrend führen.
Da wendet auf den Feldern sich der Wind,
Die Vögel hoch durch Nebel zieh'n nach Haus;
Es wird so still, das schöne Fest ist aus.
Gar weit die Heimath liegt, das schöne Kind
Find't nicht nach Hause mehr, nicht weiter fort —
Hüt' dich, such' früh dir einen sichern Port!“