Zwischen Akten, dunkeln Wänden
Bannt mich, Freiheitbegehr
Nun des Lebens strenge Pflicht,
Und aus Schränken, Akten-Schichten
Lachen mir die beleid
Musen in das Amts-Gesicht.
Als an Lenz und Morgenröthe
Noch das Herz sich erlab
O du stilles, heit'res Glück!
Wie ich nun auch heiß mich sehne,
Ach, aus dieser Sandeb
Führt kein Weg dahin zurück.
Als der letzte Balkentreter
Steh' ich armer Enterb
In des Staates Symphonie,
Ach, in diesem Schwall von Tönen
Wo fänd' ich da des eige
Herzens süße Melodie?
Ein Gedicht soll ich Euch spenden:
Nun, so geht mit dem Leid
Nicht zu strenge ins Gericht!
Nehmt den Willen für Gewährung,
Kühnen Reim für Begeist
Diesen Unsinn als Gedicht!