Daß des verlor'nen Himmels es gedächte,
Schlagen an's Herz des Frühlings linde Wellen,
Wie ew'ger Wonnen schüchternes Vermuthen.
Geheimer Glanz der lauen Sommernächte,
Du grüner Wald, verführend Lied der Quellen,
Des Morgens Pracht, stillblüh'nde Abendgluthen,
Ihr fragt: wo Schmerz und Lust so lange ruhten,
Die süß das Herz verdunkeln und es hellen?
Wie thut ihr zaub'risch auf die alten Wunden,
Daß losgebunden in das Licht sie bluten!
O seel'ge Zeit entfloss'ner Himmelbläue,
Der ersten Andacht solch inbrünst'ger Liebe,
Die ewig wollte knieen vor der Einen!
Demüthig in der Glorie des Maien
Hob sie den Schleier oft, daß offen bliebe
Der Augen Himmel, in das Land zu scheinen.
Und stand ich still, und mußt' ich herzlich weinen
In Ihrem Blick gereinigt alle Triebe:
Da war nur Wonne, was ich mußte klagen,
Im Angesicht der Stillen, Ewigreinen
Kein Schmerz, als solcher Liebe Lieb' ertragen!