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1788–1857

Iv .

Joseph von Eichendorff

Bist du manchmal auch verstimmt, Drück' dich zärtlich an mein Herze, Daß mir's fast den Athem nimmt, Streich' und kneif' in süßem Scherze,

Wie ein rechter Liebes-Thor, Lehn' ich sanft an dich die Wange Und du singst mir fein ins Ohr. Wohl im Hofe bei dem Klange

Katze miaut, Hund heult und bellt, Nachbar schimpft mit wilder Miene — Doch was kümmert uns die Welt, Süße, traute Violine!

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