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1814

Glückliche Fahrt

Joseph von Eichendorff

Wünsche sich mit Wünschen schlagen, Und die Gier wird nie gestillt. Wer ist in dem wüsten Jagen Da der Jäger, wer das Wild?

Selig, wer es fromm mag wagen, Durch das Treiben dumpf und wild In der festen Brust zu tragen Heil'ger Schönheit hohes Bild!

Sieh, da brechen tausend Quellen Durch die felsenharte Welt, Und zum Strome wird ihr Schwellen, Der melodisch steigt und fällt.

Ringsum sich die Fernen hellen, Gottes Hauch die Segel schwellt – Rettend spülen sich die Wellen In des Herzens stille Welt.

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Glückliche Fahrt · Joseph von Eichendorff · Poetry Cove