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1788–1857

Die wunderliche Prinzessin.

Joseph von Eichendorff

Und es hebt die ewig Schöne, Da der Morgen herrlich schiene, In den Augen große Thränen, Hell die jugendlichen Glieder.

„wie so anders war es damals, Da mich, bräutlich Ausgeschmückte, Aus dem heimathlichen Garten Hier herab der Vater schickte!

Wie die Erde frisch und jung noch, Von Gesängen rings erklingend, Schauernd in Erinnerungen, Helle in das Herz mir blickte,

Daß ich, schamhaft mich verhüllend, Meinen Ring, vom Glanz geblendet, Schleudert' in die prächt'ge Fülle, Als die ew'ge Braut der Erde.

Wo ist nun die Pracht geblieben, Treuer Ernst im rüst'gen Treiben, Rechtes Thun und rechtes Lieben Und die Schönheit und die Freude?

Ach! ringsum die Helden alle, Die sonst schön und helle schauten, Um mich in den lichten Tagen Durch die Welt sich fröhlich hauten,

Strecken steinern nun die Glieder, Eingehüllt in ihre Fahnen, Sind seitdem so alt geworden,

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