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1839

Der Schreckenberger

Joseph von Eichendorff

Aufs Wohlsein meiner Dame, Eine Windfahn ist ihr Panier Fortuna ist ihr Name, Das Lager ihr Quartier!

Und wendet sie sich weiter, Ich kümmre mich nicht drum, Da draußen ohne Reiter, Da geht die Welt so dumm.

Statt Pulverblitz und Knattern Aus jedem wüsten Haus Gevattern sehn und schnattern Alle Lust zum Land hinaus.

Fortuna weint vor Ärger, Es rinnet Perl auf Perl. „Wo ist der Schreckenberger? Das war ein andrer Kerl.“

Sie tut den Arm mir reichen, Fama bläst das Geleit, So zu dem Tempel steigen Wir der Unsterblichkeit.

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Der Schreckenberger · Joseph von Eichendorff · Poetry Cove