Nichts auf Erden nenn' ich mein,
Als die Lieder meiner Laute,
Doch nenn' den, der freud'ger schaute
In die schöne Welt hinein!
Alles Lebens tiefste Schöne
Thun geheimnißvoll ja Töne
Nur dem frommen Sänger kund‚
Und
Die Gott wunderbar gelegt
In des Dichters Herzensgrund.
Wenn die Welt, so wild bewegt,
Aengstlich schaut nach ihren Rettern:
Ueber aller Nebel Wogen
Wölbt Er kühn den Friedensbogen‚
Und‚ wie nach verzog'nen Wettern,
Rauscht die Erde wieder mild;
Alle Knospen Blüten treiben;
Und der Frühling ist sein Haus‚
Und
O du lieblich Frauenbild!
Willst Du bei dem Sänger bleiben? —
Blumen bind't ein streng Geschick:
Wenn die tausend Stimmen singen‚
Alle Schmerzen, alles Glück
Ewig lautlos zu verschweigen.
Doch bei kühlem Mondenblick
Regt ihr stiller Geist die Schwingen‚
Möcht' dem duft'gen Kelch entsteigen.