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1822

1.

Joseph von Eichendorff

Man setzt uns auf die Schwelle, Wir wissen nicht, woher? Da glüht der Morgen helle, Hinaus verlangt uns sehr.

Der Erde Klang und Bilder, Tiefblaue Frühlingslust, Verlockend wild und wilder, Bewegen da die Brust.

Bald wird es rings so schwüle, Die Welt eratmet kaum, Berg', Schloß und Wälder kühle Stehn lautlos wie im Traum,

Und ein geheimes Grausen Beschleichet unsern Sinn: Wir sehnen uns nach Hause Und wissen nicht, wohin?

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